ELSEWHERE bei Film Speed Lab: Die Geschichte hinter Nico Kochs Ausstellung

von FSL Marketing Team

Als wir unser Fotolabor in Berlin eröffnet haben, hatten wir immer ein Bild im Kopf: deine Fotos an unseren Wänden. Vier Jahre später haben wir über 20 Ausstellungen veranstaltet, und jede einzelne war anders und besonders.

Hier ist die Geschichte hinter unserer letzten Show, ELSEWHERE: Nico Kochs erste Solo-Ausstellung mit urbaner Street-Fotografie, entstanden über mehrere Jahre und in verschiedenen Städten, von New York bis Berlin.

Das Konzept hinter ELSEWHERE

ELSEWHERE dreht sich um die Übergangsorte, an denen wir jeden Tag vorbeilaufen, ohne sie wirklich wahrzunehmen: der Waschsalon um die Ecke, Zebrastreifen, die tagsüber voller Menschen sind und nachts komplett leer, Straßen im Neonlicht. All die Zwischenräume, die wir durchqueren, auf dem Weg zu irgendwo anders. Street-Fotografie in ihrer reinsten Form.

Statt einzelne Städte zu dokumentieren, hat Nico das Gefühl eingefangen, ständig durch urbane Räume unterwegs zu sein. Man läuft durch New Yorker Avenues, fährt mit der Berliner U-Bahn und landet in einem Hotel auf der Lower East Side. Was die Bilder zusammenhält, ist eine seltsam vertraute Atmosphäre, dieses Gefühl von fluoreszierendem Licht in einem Spätkauf um 3 Uhr morgens, oder ein leerer Bahnsteig, auf dem du der einzige Mensch bist, der wartet.

Die Orte fotografieren, die sonst niemand beachtet

Für Nico wurde genau dieser Perspektivwechsel zum Kern seiner analogen Fotografie:

"ELSEWHERE ist meine erste Solo-Ausstellung und definitiv das persönlichste Projekt, an dem ich bisher gearbeitet habe. In den letzten Jahren hat die Fotografie langsam verändert, wie ich Städte wahrnehme. Ich habe angefangen, auf die Zwischenorte zu achten, die sich überall wiederholen, egal wohin ich komme: U-Bahn-Stationen, Waschsalons, leere Supermärkte, Hotelflure, nächtliche Straßen.

Bei den ausgestellten Fotos ging es nie wirklich um bestimmte Städte. Was sie zeigen, ist das Gefühl, sich durch sie hindurchzubewegen."

Die Fotoserie in einen physischen Raum bringen

Um dieses Gefühl von Entfremdung und urbaner Kälte zu verstärken, haben wir unser Berliner Fotolabor so umgebaut, dass es sich selbst wie einer dieser Übergangsorte anfühlt, die Nico fotografiert.

Wir haben Neonlichter hinzugefügt, ein wiederkehrendes Motiv in Nicos Straßenfotografie, Tablets mit Loops von leeren Orten in Berlin, Tokio und New York aufgestellt und die Ausstellung als visuelle Erzählung aufgebaut, sortiert nach Stimmung statt nach Stadt.

Die Ausstellung beginnt mit verlassenen U-Bahn-Ecken, unheimlichen Fluren und leeren Bahnsteigen, auf denen hin und wieder Silhouetten vorbeiziehen. Dann geht es über ins Tageslicht: immer noch leer, aber friedlich, so wie an einem frühen Sonntagmorgen. Am Ende steht ein Triptychon im Lynch-Stil, das Berlin und New York verschwimmen lässt und alles wie einen Fiebertraum wirken lässt.

Ein Film-Fotografie-Projekt für die Ausstellung vorbereiten

Nach dem Konzept kommt der wichtigste Teil: mit deinem lokalen Fotolabor zusammenarbeiten, um dein analoges Fotoprojekt fürs Drucken vorzubereiten. Du brauchst hochwertige Filmentwicklung und -digitalisierung um deine Bilder richtig sichten, bearbeiten und in eine Reihenfolge bringen zu können. Ein gutes Fotolabor scannt deine Fotos auf High-End-Geräten neu ein, passt die Ergebnisse nach deinen Wünschen an und berät dich professionell dabei.

Warum physische Prints die Wahrnehmung einer Fotoserie verändern

Egal wie oft wir die Bilder schon beim Scannen, Bearbeiten und Vorschauen gesehen haben, sobald sie gedruckt sind, sind wir jedes Mal wieder überrascht.

Fotoabzüge verändern komplett, wie Betrachter*innen deine Arbeit wahrnehmen. Sie lassen dich Größe erleben, vermitteln die Stimmung einer ganzen Serie und zeigen visuelle Zusammenhänge, die man am Bildschirm leicht übersieht.

Bei uns im Labor kannst du Prints direkt über deine Scan-Seite bestellen, oder digitale bzw. analoge Dateien hochladen, nachdem du sie zugeschnitten, bearbeitet oder anderweitig angepasst hast.

Film Speed Lab als Ausstellungsraum für die Community

Unsere Arbeit endet nicht damit, dir deine Scans zu schicken. Wir wollen, dass deine Fotos es offline schaffen: als Prints, Postkarten oder Teil einer Community-Ausstellung. Also meld dich gern, wenn du ein Projekt hast, das du bei uns an der Wand zeigen möchtest. Passt es zusammen, erreicht deine Arbeit ein breiteres Publikum und bringt dich mit den besten Leuten aus Berlins analoger Fotografie-Szene in Kontakt.

Zum Schluss

Als Fotolabor in Berlin begleiten wir dich durch jeden Teil deiner Reise: von hochwertiger Filmentwicklung und Scans bis dahin, wo deine Prints an unseren Wänden hängen. Wir finden, deine Bilder verdienen mehr Platz als ein Instagram-Quadrat, also zähl auf uns als Partner für jedes Projekt, das dir vorschwebt.